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Homöopathie
Homöopathiequiz
Hier werden Fälle aus der homöopathischen
Praxis aufgezeigt. Um zu erfahren, mit welchen homöopathischen Medikamenten
behandelt wurde, ist der Link "Auflösung" zu betätigen.
Bitte beachten Sie, dass die Fragen im Sinne der klassischen Homöopathie zu
beantworten sind. Die in den Auflösungen angegebenen Zahlen (z.B.2/82)
bezeichnen die Band- und Seitenangabe des 3-bändigen Kents. Viel Freude beim
Repertorisieren.
Zusammengestellt von Heinz Stadtmann
07/2007
Ein Kind von 6 Jahren war lange Zeit in ärztlicher Behandlung gewesen wegen
einer Augenentzündung. Jetzt saß es in einer Ecke und machte die Augen gar
nicht mehr auf. Es klagte über Brennen in den Augen. Die Augenlider waren
verquollen und es kam eitriger, schleimiger Ausfluss heraus.
Warme Umschläge konnte das Kind schlecht vertragen und Wärme von Feuer (z.B.
Nähe des Ofens) erst recht nicht.
Auf das entsprechende Medikament in der D4 verordnet, sofort einsetzende
Besserung und Ausheilung innerhalb von 14 Tagen.
EICHELBERGER 178
Auflösung
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05/2007
Eine Frau litt mehrere Jahre an häufigem Nasenbluten. Das Leiden trat immer
während der Periode auf, die so lange aussetzte. Das Blut war dunkel, kam also
aus den Venen. Die Kranke hatte viel Durst und schwitzte viel. Ihre Haut war rau,
Hautjucken in der Bettwärme. Früher bleichsüchtig, der Schlaf war fest und
schwer.
EICHELBERGER 179
Auflösung
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03/2007
Eine junge Frau (Bäuerin) von 26 Jahren leidet seit 3 Jahren an anfallsweise
auftretenden Schmerzen in den Brustwänden, einer Art Intercostalneuralgie. Die
Schmerzen fangen langsam an, erreichen ihren Höhepunkt und fallen dann
allmählich wieder ab. Sie werden erregt durch Anstrengung und kommen besonders
beim Melken und Tragen der Milcheimer.
Die Schmerzen treten aber auch ohne jede Veranlassung etwa jede halbe Stunde bis
eine Stunde auf und dauern jeweils ein bis drei Minuten. Sonst gibt es keine
besonderen Zeichen oder Symptome von Bedeutung.
Auflösung
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02/2007
Eine Frau, die wegen Melancholie infolge Kummer und stiller Gram schon einmal
in der Nervenheilanstalt gewesen war, klagte hauptsächlich über Kopfschmerzen,
besonders an einer Stelle "als wäre dort ein Nagel eingeschlagen".
Die Arznei in mittlerer Potenz heilte nicht nur den Kopfschmerz sondern auch die
Melancholie.
EICHELBERGER 151
Auflösung
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01/2007
Ein 22 jähriger Mann klagte eines Tages über Herzbeschwerden. Bei jeder
Körperbewegung fühlte er einen leichten Stich in der Herzgegend, das Klopfen
des Herzens war lästig. Er litt an etwas Atemnot, großer Schwäche und im
Speichel waren Blutspuren. Der Arzt fand eine Herzerweiterung und forderte einen
Aufenthalt in einem entsprechenden Bad. Die Untersuchung ergab einen
schmerzhaften Punkt an der 4. Rippe, plumpsende Herztöne und weichen Puls. Die
Befragung ergab noch, dass der Mann vor 3 Wochen von einem Pferd gestürzt war
und die Beschwerden sich seit dieser Zeit entwickelt hatten.
Welches Mittel musste gegeben werden?
EICHELBERGER 147
Auflösung
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04/2006
Ein Herr, 45 Jahre alt, leidet seit 5 Jahren an Hartleibigkeit, welche den
Gebrauch von Einspritzungen nötig macht, Klistiere, die aber zeitweilig
versagen. Als er zur Behandlung kam, war er eine Woche nicht zu Stuhl gegangen
und hatte auch keinen Einlauf vorgenommen, weil er sich vor dem Reiz durch die
harten, scharfen Exkremente fürchtete. Es sind kleine, runde Stück oder
Kugeln, schwarz. Welches Mittel?
EICHELBERGER
Auflösung
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03/2006
Ein zartes blasses Kind hustet ständig seit drei Wochen. Es konnte deshalb
wenig schlafen, besonders nachts. Der Husten war nach kurzem Schlaf stets
schlimmer. Das erforderliche Medikament sollte abends um 8 Uhr in einer
einzelnen Dosis als C30 gegeben werden. Die Wiederholung der Gabe war
angeordnet für den Fall, wenn das Kind erwachen sollte. Nach 4 Tagen war das
Kind geheilt. Welches Mittel half?
EICHELBERGER
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02/2006
Junger Mann, 21 Jahre, hat vor einigen Tagen - von einer fürsorglichen Tante
veranlasst - eine ungewohnt große Portion Schweinshaxe verzehren müssen, die
ihm eine Appetitstörung mit Unbehagen im Bauchraum verursacht habe.
Was muss gegeben werden?
EICHELBERGER
Auflösung
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01/2006
Ein 45 jähriger Mann meldet telefonische einen massiven Durchfall. Er lässt
sich mit dem Auto in die Praxis fahren, wo er sofort wieder die Toilette
aufsuchen muss und wo er einen Stuhl entleert, der die ganzen Räume mit seinem
Gestank durchzieht. Außerdem erbricht er mit Vehemenz und Lautstärke, dass man
glauben möchte, auf dem Klosett habe sich der Teufel zerrissen. Als er sein
Geschäft verrichtet hatte, betrat er mit blassem Gesicht und kaltem Schweiß
auf der Stirn das Sprechzimmer. Ich hatte vorher schon telefonisch erfahren,
dass er am Vorabend wohl nicht mehr frische Ölsardinen und einen
außerordentlichen scharfen Gulasch gegessen hatte.
Welches Mittel war erforderlich und half prompt?
EICHELBERGER
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12/2005
Ein 62-jähriger Mann erzählt, dass er vor 13 Monaten zusammen mit einem
Arbeitskollegen einen 200l-Tank angehoben habe. der Tank sei ihm aber
"weggerutscht" und dabei habe er sich wohl den Arm
"verrissen". Er habe sofort Schmerzen bekommen und von einem Arzt eine
Kortisonspritze erhalten.
Nach einer leichten Besserung seien 2 Tage später "gemeine
Schmerzen" aufgetreten besonders am rechten Schultergelenk und am rechten
Oberarm. Er hat dann fast 7 Wochen im Krankenhaus gelegen und Kortisonspritzen
und andere Medikamente erhalten. Ferner wurden Massagen und Betrahlungen
verordnet. Nach den ersten Spritzen sei auch der linke Arm mitsamt dem
Schultergelenk in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Mann kann beide Arme kaum
mehr als bis zur Waagerechten anheben. Am rechten Oberarm besteht beachtlicher
Muskelschwund.
Es wurden zwei Mittel verordnet. Das erste sollte eingenommen werden, das
zweite als "Reserve". Schon das erste Mittel half. Welches und welche
Überlegungen führten dazu?
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08/2004
Welches Mittel hat als Symptom: "Abscheu vor dem Leben abends"?
- Aurum metallicum
- Lycopodium
- Natrium sulfuricum
- Arsenicum album
Welche Mittel haben das Symptom: "weint, wenn sie von ihrer Krankheit
erzählt"?
- Pulsatilla
- Sepia
- Natrium muriaticum
- Medorrhinum
- Es fehlt: ................
Welche Symptome sprechen nicht für Silicea bzw. welche Aussagen
sind falsch?
- Hitze der Füße im Bett, muss sie herausstrecken
- Der Silicea-Patient ist warm, bevorzugt kühle Räume
- Verlangen nach kalten Getränken (besonders Milch)
- Schweiß wenig, vermehrt in der Bettwärme
- Silicea wirkt nur bei akuten Zuständen (ganz selten bei chronischen
veralteten Zuständen, die ein antipsorisches Mittel erfordern).
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05/2004
Eine Frau kam im siebten Monat ihrer Schwangerschaft zu mir und klagte über
einen punktförmigen Schmerz unter der rechten Brust, der immer schlimmer wurde
bis es ein ziehender und weher Schmerz war. Der Schmerz strahlt vom rechten
Hypochondrium über das Epigastrium zum linken Hypochondrium aus.
< durch Berührung oder Druck, Liegen auf der schmerzhaften Seite.
Nach dem Zubettgehen wurde der Schmerz so stark, dass sie aufstehen und
umhergehen musste um sich Erleichterung zu verschaffen, was jede Nacht um
Mitternacht auftrat.
PATEL
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04/2004
Frau, 59 Jahr, kommt in Behandlung wegen eines ausgebreiteten Ekzems. Die
Patientin bekam wegen eines Auslandaufenthaltes eine Pocken-Impfung, vorher war
eine "Vorimpfung" verabreicht worden. Auf die zweite Impfung traten
Fieber und ein stark geschwollener Arm auf. Dabei war der Allgemeinzustand
schlecht und später gesellten sich noch einige Pusteln hinzu, die drei Wochen anhielten.
Ihre Lokalisation konnte nicht mehr angegeben werden.
Nach dem sich die Pusteln zurückgebildet hatten, trat das Ekzem auf. Anfangs
nässend, breitete es sich über den ganzen Körper aus.
Welches Mittel ist angezeigt und half sofort?
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03/2004
Hämorrhoiden
Frau, 45 Jahr kommt in die Praxis wegen ihrer "inneren
Hämorrhoiden", wie sie sagt. Diese bestehen bereits seit mehreren Wochen.
Ein besonderer Anlass kann nicht gefunden werden. Solche Störungen sind in den
letzten Monaten und Jahren des öfteren aufgetreten.
Ihr Stuhlgang ist normal. Sie klagt über einen ganz gemeinen, einmal stechenden
und einmal brennenden Schmerz verbunden mit Jucken. Nur ganz selten tritt ein
leichtes Bluten der Hämorrhoiden auf.
Auf weiteres Nachfragen gibt sie an, dass die Erscheinungen unabhängig von
einer Stuhlentleerung sind und das Sitzen schlimm, das Gehen am allerbesten ist.
Das genügt!
Das Mittel ________ in der LM 18 gegeben heilte.
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02/2004
Vergrößerte Drüsen
Miss J. Y., 22 Jahre alt, Familienvorgeschichte gut. Vergrößerte Drüsen an
der linken Seite des Halses, tuberkulös. Begann vor einem Jahr. Wurde vor etwa
vier Monaten herausoperiert. Kam nun wieder! Vor der Operation dösig,
schläfrig und ohne Ehrgeiz. Leicht müde, besser seit der Operation. Erste
Menses mit 18 Jahren, normal. Erkältet sich leichter durch nasse Füße als auf
andere Weise. Schlaf gut, wacht gewöhnlich einmal auf. Appetit vor der
Operation schlecht. Sie macht sich nichts aus Corned Beef, Kohl und Eintopf. Mag
sehr gern "Ham and Eggs". Zieht Saures dem Süßen vor. Weder
gegenüber Hitze noch Kälte besonders empfindlich. Gegen ihre Verstopfung nimmt
sie Abführsalze. Gewöhnlich keinen Stuhldrang - schmerzlos. Zähne früh
schlecht geworden. Fußschweiß warm. Niemals durstig, außer wenn sie salzige
Speisen isst. Trinkt täglich drei oder vier Glas Wasser "weil man sagt,
dass es gut für die Gesundheit sei". Möchte das Wasser sehr kalt haben,
im Sommer mit Eis.
Patientin kam von Irland als sie 16 Jahre alt war. Bevor sie hierher kam, hatte
die Patientin oft Schwächeanfälle mit Schwindeln und Stolpern; durch frische
Luft gebessert. Fühlt sich hier (in USA) besser. Schweiß im Gesicht, im Sommer
schlechter; er tritt nur auf, wenn sie an einem warmen Ort arbeitet. Ausschlag
im Gesicht, seit sie nach Amerika kam; schlechter im Sommer; manchmal blutige
Absonderungen, zu anderen Zeiten gelb; keine besonderen Empfindungen im
Ausschlag. Menses alle drei Wochen; Blutfluss sehr hellrot, kleine Klumpen; die
ersten zwei Tage reichlich, dauert etwa vier Tage.
_________ C 10.000, 50.000 und 100.000, zwei Gaben von jeder Potenz in großen
Abständen heilte.
J. T. Kent
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01/2004
Wöchentlicher Kopfschmerz
Periodische Zustände machen jungen Verschreibern oft Schwierigkeiten, aber
manchmal auch alten. Ein junger Arzt brachte mir einmal seinen Patienten, der an
periodischen, kongestiven Kopfschmerzen litt, die alle sieben Tage auftraten.
Viele Mittel waren gegeben worden, aber man schaffte es nicht den Fall zu
ändern. Man schlug immer wieder in der Rubrik "wöchentlichen
Kopfschmerzen" im Repertorium nach. Nun wurde der Patient noch einmal
sorgfältig examiniert und es stellte sich heraus, dass er regelmäßig
Sonntagabend und -nacht an diesen Kopfschmerzen litt. Die Modalitäten waren
verwirrend und widersprüchlich, aber nach einer sorgfältigen Befragung, was er
denn sonntags zu essen pflegte, das er zu anderen Zeiten nicht esse, stellte
sich heraus, dass er Mengen von "Roastbeef" zu Mittag aß, aber nie zu
anderer Zeit. Damit war schnell klar, dass es sich nicht um einen periodischen
Kopfschmerz handelte, sondern um einen, der nach dem Essen von Roastbeef
auftrat.
Das Mittel _________ entsprach allen seinen Symptomen und heilte.
J. T. Kent
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11/2003
Rheumatismus der unteren Extremitäten
Mrs. P., 35 Jahre alt, hat schon viele Monate Rheumatismus in den unteren
Extremitäten. Nach dem Heilversuche mit starken Medikamenten, Chinin,
Salicylsäure, Colchicum und Kaliumjodat fehlgeschlagen waren, beschloss man es
mit Einreibungen zu versuchen. Man machte stark wirkende Anwendungen und die
Beschwerden wurden weniger. Auf einmal wurde ich gerufen und der Bote sagte,
Mrs. P. läge im Sterben. Ich fand sie im Bett aufrecht sitzend vor, mit großen
Schmerzen in der Herzgegend, schnellem, scharfen, unregelmäßigem Puls,
erstickender Atmung, alle Kleidung von Hals und Brust entfernt, würgend und
keuchend Mit Schweiß bedeckt und sehr bleich.
Sie erhielt ________ C41.000 in Wasser.
Es folget unmittelbare Besserung und sie konnte sich wieder niederlegen, aber
obwohl die sehr beunruhigenden Symptome gebessert waren, war deutlich, dass sie
in großer Gefahr war, denn der Schwerz im Herzen blieb, nur leicht gemildert,
weiter vorhanden. Ich brauche die Gefahr, die in diesem Fall lag, nicht weiter
zu erörtern.
Sie erhielt _________ C6 und dann C12.
Mit diesem Mittel stellte sich von Anfang an die Wiederherstellung ein und war
schließlich vollständig. Sie sagte, dass sie sich nun besserer Gesundheit
erfreue als je zuvor.
J. T. Kent
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05/2003
Der zehnjährige J. kam mit
Bronchitis und häufigen Asthmaanfällen. Seine Mutter erzählte, dass er bis
zum Ausbruch der Masern mit eineinhalb Jahren völlig gesund war. Danach
stellten sich oben genannte Probleme ein. Dieser Hinweis auf die Masern lässt
uns an ______ Denken, aber der Patient hatte andere Symptome. Profuser Schweiß
im Schlaf, der das Kissen durchnässt, mit unangenehmem Geruch. Er bekommt oft Gänsehaut,
welche die Haut rau und trocken macht. Er ist ängstlich, versteckt sich vor
Fremden, sagt zu allem nein und duldet keinen Widerspruch. Aggressiv und
streitbar, er wollte sogar einmal jemanden umbringen, der ihm wiedersprach. Er
selbst widerspricht allem.
(Dr. Thomas Pablo Paschero)
Welches Mittel half?
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04/2003
Um welches Mittel handelt es sich?
-
Überempfindlich gegen äußere
Eindrücke, Lärm, Geräusche, Gerüche.
-
Neigung zu Verdauungsstörungen,
Hämorrhoiden.
-
Streitsüchtig besonders
nach Alkohol.
-
Bagatellebeschwerden sind
unerträglich.
-
Folgen von sitzender
Lebensweise "Staatshämorrhoidaner".
-
Liebt Kaffe, Alkohol, Stimulantien.
-
Folgen von Mixturen,
Bittermitteln, Kräuterpillen, "Geheimmitteln".
-
Muss in jedem Fieberstadium
zugedeckt sein.
-
Verschlimmerung durch
geistige Überarbeitung. Manager.
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02/2003
Um welches Mittel handelt es sich?
- Flugangst.
- Seelische Erregung.
- Examensangst.
- Allgemeine Abgeschlagenheit in Sonnen- und
Sommerhitze.
- Empfindungen als ginge oberhalb der Augen rund
um den Kopf ein Band.
- Fürchtet, das Herz würde aufhören zu
schlagen, falls er sich nicht bewegt.
- Schwindel, sich ausbreitend vom Hinterkopf..
- Kopfschmerz mit vorausgehender Blindheit,
besser durch Wasserlassen.
- Kopfschmerz beginnt im Nacken, erstreckt sich
über den Kopf und verursacht eine Empfindung von Bersten in der Stirn und
in den Augäpfeln.
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01/2003
Patient, 35 Jahre alt,
Influenza mit den üblichen Symptomen wie Gliederschmerzen, Schwindeln,
Frösteln mit nachfolgendem Fieber und allgemeiner Schwäche. Es zeigt sich eine
Trägheit, Benommenheit, Zittern bei Anstrengung, kein Durst, starke
Kopfschmerzen im Hinterkopf die nach oben ausstrahlen, Frösteln entlang des
Rückens auf und ab.
Welches Mittel half?
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09/2002
Am 25.06.1990 kam eine
schwangere Frau zu mir. Sie sah sehr ängstlich und deprimiert aus. Sie erzählte
mir: "Ich habe eine Beckenendlage, das Baby liegt verkehrt herum. Kopf
oben, Po Richtung Muttermund". Ihre Gynäkologin habe ihr gesagt, dass ein
Kaiserschnitt erforderlich werde. Sie war im 7. Monat der Schwangerschaft. Sie
bekam _________ C30 als Einzelgabe und die Aufforderung, in einer Woche wieder
anzurufen.
Ihr Bericht am 7. Tag: "Am Tage nach der Mittelgabe heftige Schmerzen und
Bewegungen des Kindes im Bauch. Ich wäre fast ohnmächtig geworden".
Am 10.07.1990 erneute Untersuchung bei der Frauenärztin: Normale Lage des Fötus.
(Y. Laborde)
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07/2002
Kreuzen Sie die richtigen Antworten zur Sycose an:
-
Die Gonokokken sind die Ursache der Sycose.
-
Die Gonokokken sind nicht die Ursache, sondern die
Folge der Gonorrhoe.
-
Solange irgendeine Spur der Krankheit Sycose im System
vorhanden ist, verhindert dies bei vielen Patienten einen weiteren akuten
Befall.
-
Wer die Sycose nicht ererbt hat, ist leicht zu
infizieren.
-
Die Sycose wird immer im Stadium übertragen, in der
sie sich zum Zeitpunkt der Übertragung gerade befindet.
-
Die sycotische Ansteckung beginnt immer mit einem
Ausfluss.
-
Durch die Unterdrückung einer Gonorrhoe simplex
entsteht unweigerlich eine Sycose.
-
Sycose ist ein anderer Name für Gonorrhoe.
-
Wenn der Ausfluss unterdrückt wird, entwickelt sich
ein sekundäres Stadium der Krankheit.
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06/2002
15.01.1994: eine 29 jährige Ärztin.
Spontanbericht: Sie kommt wegen ihrer seit
3 Jahren immer wieder nur linksseitig auftretenden Halsentzündungen, bei denen
sie Schluckbeschwerden, ein Gefühl als ob der Hals zu dick sei, und Drang zum
Schlucken hat. Seit 10 Jahren leidet sie an einem Analekzem, das stark juckt,
besonders nachts. Sie hat bis heute alle nur möglichen Salben ausprobiert ohne
Erfolg. Weiter klagt sie über Hornhaut an der linken Ferse und Juckreiz auf dem
rechten Handrücken.
Familienanamnese:
- Vater: Durch Unfall gestorben
- Großvater: ???
- Großmutter: Herz
- Mutter: Scheidenpilze, Uterus-Op., Allergien,
Depressionen
- Onkel: Polio, M. Boeck
- Onkel: Migräne
- Großvater: ???
- Großmutter: Parkinson, Osteoporose
Impfungen: Pocken, BCG, Keuchhusten,
Röteln, Masern, Tetanus, Polio, Hepatitis B, Typhus, Cholera, Gelbfieber.
Kinderkrankheiten: Masern, Mumps, Röteln
Anamnese: Schwellung der Mammae vor der
Periode, Zyklus23-50 Tage. Während der Regel LWS-Schmerzen und Flatulenz mit
Blähungen. Ohrläppchen eitern ab und zu. Hämorrhoiden bluten selten. Ab und
zu Knieschmerzen. 1 x im Jahr Herpes labialis. Menarche mit 16 Jahren. Nach der
Geburt wegen Rhesus-Inkompatiblität Blutaustausch. Weißlicher Ausfluss. 1 x
allergische Reaktion nach Bienenstich. Mit 2 Jahren Leistenbruch rechts
operiert. Mit 12 Jahren Gehirnerschütterung. Hatte früher Warzen unter der
Fußsohle gehabt. Schweiß auf der Nase bei warmen oder scharfem Essen.
Verlangen nach Süßigkeiten. Kann nicht frühstücken, kein Appetit. Abneigung
gegen Leberwurst. Musik kann Weinen hervorrufen.
Verordnung: _______LM18
19.04.1994: Kein Analekzem mehr, keine
Halsschmerzen. Periode pünktlich. Keine Brustschmerzen und Schwellungen vor der
Menses mehr.
(Y. Laborde)
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04/2002
Herr S. hat am Hinterkopf ein Atherom. Da er sehr nervös ist "bearbeitet" er dieses
Atherom. Darauf
hin kommt es zu einer septischen Entzündung. Kurze Zeit später entleert Herr
S. einen fleischwasserfarbenen Urin. Diffuse Glumerulonephritis. Was ist im homöopathischen
Sinne falsch gemacht worden?
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06/2001
Frau W. aus D. kommt in die
Praxis wegen erhöhter Transaminasewerte. Der Hausarzt hat sie schon zu einem
Termin bei einem Leberspezialisten angemeldet.
In der Vorgeschichte tauchen
immer wieder Halsentzündungen und vor allem Blasenentzündungen aus, die stets
mit Antibiotika behandelt wurden.
Ich überlege, dass durch die
stetige Gabe von Antibiotika das ______ Miasma aufgerührt wurde. Das verlangt
nach _______. In der LM18 gegeben, jeden Tag 2 Tropfen in etwas Wasser,
normalisieren sich die Transaminasewerte, so dass der Leberspezialist sagt: Bei
mir sind Sie falsch. Ihre Leber ist vollkommen in Ordnung."
Nun wird die Hauptursache, das
_______ Miasma behandelt. Ich verordne ______ LM18, was eines der Hauptmittel für
dieses Miasma ist. Danach treten wieder ein Schnupfen, eine Erkältung und eine
Blasenentzündung auf, die die Patientin sehr verwirren, denn: "Es war doch
alles so gut." Nach dem das Fläschchen aufgebraucht ist, wird _______ LM30
verordnet.
Welches Miasma wurde zunächst
behandelt, welches danach? Welche Mittel wurden eingesetzt?
Der
Fall läuft noch.
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05/2001
Zoofachhändlerin M. S. zeigt
mir einen Hasen, der einen dicken Abszess an der Seite zeigt. Der Hase ist von
einem Goldhamster gebissen worden, und nut hat sich der Abszess gebildet.
Ich gebe ______ ______ D6, stündlich eine Gabe.
Am nächsten Morgen ist das zottelige Fell des Angorahasen mit dem ausgelaufenen
Eiter verklebt. Der Abszess hat sich prompt geöffnet. Zur Nachbehandlung gebe
ich eine Gabe ________ D30. Der Hase ist vollkommen munter und wieder
hergestellt.
Welche Mittel wurden gegeben?
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02/2001 Ein Misserfolg:
Herr W., Immobilienmakler und
alleinerziehender Vater erzählt folgendes:
Er habe Schwierigkeiten beim Urinieren und zwar nur, wenn jemand in der Nähe
sei. Das sei sogar so schlimm, dass wenn er in einer Wirtschaft, z.B. bei einer
Elternversammlung wäre und er die Toilette aufsuchen müsse, so könne er schon
nicht urinieren, wenn er nur die Stimmen im anliegenden Restaurant hören würde.
Der Fall sein einfach; denn "kann nicht urinieren im Beisein von
Anderen" ist ein Key-Note (Schlüsselsymptom) von der allerbesten Güte und
weist auf _________ als Arzneimittel hin.
Ferner erzählte der Mann, dass ihm folgende Sache passiert wäre: Er habe in Düsseldorf
auf der Kö in einem feinen Herrenausstattergeschäft Sachen gekauft. Als er vor
der Theke stand und er bezahlen wollte, sei es passiert: Er habe eingenässt,
der ganze Boden war voller Urin. "Ich habe nur noch das Geld rübergeschoben
und fluchtartig den Laden verlassen."
Nach der Gabe von _________ LM18 tat sich nichts, dann _________ LM30, nichts.
Der Patient blieb weg.
Auch aus Misserfolgen kann man
lernen, meistens mehr als aus Erfolgen. Was habe ich falsch gemacht? Was wäre
eventuell das Heilmittel gewesen (Hypothese)?
Auflösung
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