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Grippe- und Erkältungsmittel zusammengestellt von: Gabriele Halsband Heilpraktikerin In der Homöopathie werden alle Krankheiten bestimmten Grundkrankheiten zugeordnet. Die Summe von Krankheiten der Vorfahren entscheidet bei einem Menschen darüber, welches Miasma bei ihm am stärksten vorhanden ist. Ob dieses Miasma in latenter Form vorhanden ist, also unterschwellig, oder ob es sich aktiv zeigt, hängt davon ab, inwieweit der Betreffende die äußeren Umstände mit seiner inneren Entwicklung in Einklang bringen kann. Eine Krankheitsdisposition ist bei jedem Menschen vorhanden, aber Intensität und Form der Krankheit wechseln. Die Lebenskraft versucht sich immer erfolgreich durchzusetzen und bringt inneres Wachstum. Jedes kleine Kind, welches eine schwere Erkrankung durchgemacht hat, macht einen riesigen Entwicklungsschritt, es kann laufen, sprechen, o.ä. Das “Ich" hat sich gefestigt, sagt Rudolph Steiner. Das tuberkulinische Miasma setzt sich über 7 Generationen fort. Die Auswirkungen sind häufig Befall der Atemorgane. Dieses ist deutlich erkennbar im Spenglersan-Test, Es findet sich eine starke Agglutination beim Spenglersan Kolloid T. Die Homöopathie versucht die Lebenskraft zu erhalten, zu fördern und die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren. Es gibt kurzzeitig krankmachende Einflüsse, z. B. Kälte, Zugluft, Hitze, Sonne, Gifte, üppige Mahlzeiten, Alkohol, Ärger, Stress, Aufregung, Erwartungsspannung, usw. und La wie Lebensraum, Lebensweise, Ernährung, Impfung, Dauerstress, Antibiotika und andere Medikamente, ständiger Ärger, soziale Isolation, usw. So kann jede Erkrankung ihren Sinn haben, z.. B. darüber nachzudenken, warum ich die Nase voll habe, was mir auf den Magen geschlagen ist, was mir an die Nieren geht, zum aus der Haut fahren, mir die Galle überläuft, Kopfzerbrechen macht oder mir zu Herzen geht. Die Erkältungskrankheiten bei Kindern haben immer den Sinn, 1 . das Immunsystem herauszufordern, sich zu aktivieren, 2. der Mutter die Botschaft zu übermitteln: "habe Zeit für mich, pflege mich, sei für mich da. Mit einem Antibiotikum zerstört man diesen Sinn, das Immunsystem zu aktivieren. Anti = gegen, Bios = Natur. Auch fiebersenkende Mittel (z. B. Paracetamol) unterdrücken eine wichtige, wertvolle Maßnahme des Körpers, genau so wie Wadenwickel. Fieber ist eine Gnade der Natur, wer kein Fieber bekommt, dessen Immunsystem funktioniert nicht gut. Die "Polizisten des Körpers" sind nicht kämpferisch genug. Die Angst vor Krankheiten ist heute so verbreitet, dass beim geringsten Fieber Panik ausbricht. Fieber ist laut chinesischer Medizin das Element Feuer, das höchste und mächtigste, es verbrennt alles Krankhafte und Unreine zu Asche. Der Sinn des Fiebers ist es, Giftstoffe im Körper zu verbrennen. Nur wenn der Gesundungsverlauf nicht naturgemäß unterstützt wird, oder wenn der Kranke seinen Körper heruntergewirtschaftet hat, kann Fieber gefährlich sein. Hierbei entscheidet die Höhe des Fiebers. Am besten ist es zu fasten, oder den Bedürfnissen des Kranken zu entsprechen, z. B. nach Frischluft, Wärme, Kälte, Ruhe, Gesellschaft, usw. Auch diese Bedürfnisse geben einen Hinweis auf die entsprechenden homöopathischen Mittel.
Viel trinken bei Fieber!? Auch das hängt vom Patienten ab. Manche Zustande brauchen trockene Hitze, um bestimmte Verbrennungsprozesse ablaufen zu lassen. Die Zufuhr von Flüssigkeit wider Willen, verdünnt Blut und Lymphe vorzeitig und unterbricht einen wichtigen Prozess. Auch, ob der Patient eiskalt oder warum trinken möchte, ist ein Bedürfnis des Organismus. Die Zeit zwischen Aufnahme des Krankheitskeimes und dem Ausbruch der Krankheit kann wenige Stunden bis einige Tage dauern. Das nennt man "Inkubationszeit". Der grippale Infekt kann mitten im völligen Wohlbefinden, während einer gewohnten Beschäftigung plötzlich einsetzen. Er bricht unvermutet aus, wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Dazu kommt Kopfschmerz mit solcher Heftigkeit, besonders in der Stirngegend und den Augenhöhlen, so dass der Kranke kaum denken kann und halb benommen daliegt. Husten und Sprechen steigern den Kopfschmerz bis ins Untertägliche. In einem anderen Fall beginnt die Grippe langsam mit Benommenheit, Schwindel, Kreuzschmerz, Ziehen in den Gliedern, mit Schwere wie Blei. Dazu kommt trockener Husten, der quälend ist, Appetitlosigkeit, Druckempfindlichkeit der Magengrube und Verstopfung oder Durchfall.
Fieberkrämpfe Fieberkrämpfe sind für das Kind und auch die Eltern ein außerordentlich beängstigender und bedrohlicher Zustand. Bei Meningitis ist Cicuta virosa (Wasserschierling) ein wertvolles Mittel, welches durch heftige Krämpfe gekennzeichnet ist. Der Kranke ist oft bei klarem Verstand, wird plötzlich deliös, erkennt niemanden. Er beantwortet Fragen nur teilweise und bleibt in einem halbbewussten Zustand. Dann treten Krämpfe ein, bei denen die Glieder zucken und zucken, auch die Wirbelsäule krampft. Der Kopf wird nach hinten oder zur Seite gestreckt oder von einer Seite zur anderen gerollt. Der ganze Körper sieht furchtbar verzerrt aus. Die Krämpfe werden durch Berührung oder Geräusche erneut ausgelöst. Oft beginnt das Fieber mit Frösteln in der Brust und breitet sich von dort über den ganzen Körper aus. Wegen der eisigen Kälte verlangt der Kranke nach Warme. Im weiteren Stadium beginnt der Kranke "gegen die Wand auf einen Fleck" zu starren. Die Hitze steigert sich, das Gesicht ist hochrot und brennt. Verlangen nach frischer Luft, kein Durst. Das Schwitzen ist meist auf den Bauch beschränkt, vor allem nachts. Morgens fühlt der Mensch sich meist wieder belebt und erfrischt. Der Fieberkrampf, der Hyoscyamus (Bilsenkraut) erfordert ist so heftig, dass der Laie sich wohl kaum an die Eigenbehandlung traut. Jedoch kann der erfahrene Homöopath einen derartig starken Krampf gegebenenfalls verhindern. Das Mittel kommt in Frage, wenn der Kranke zunehmend schwächer wird. Er hat Ausbrüche von starken Delirien bis hin zu komatösen Zuständen. Dieses Krankheitsbild ist auch bei typhösen Zuständen zu beobachten. Das Gesicht ist im Gegensatz zu Belladonna blass und eingesunken. Die Bettdecke wird weggetreten, weil er nicht zugedeckt sein möchte, nicht, weil ihm zu warm ist. Manchmal besteht das Bedürfnis ganz nackt zu sein. Der Frost beginnt in den Füßen und läuft die Wirbelsäule hoch bis in den Nacken. Erst kommt die Hitze mit trockener brennenden Haut und danach erst der Durst. Die Venen sind prall gefällt und brennen. Es ist ein trockener krampfhafter Husten vorhanden, der hauptsächlich nachts und im Liegen schlimmer wird. Der Kranke muss sich aufsetzen, dann wird es besser, schlimmer durch essen, trinken und reden. Helleborus niger (Christrose, schwarze Christwurzel) ist bei Meningitis angezeigt. Der Kranke ist benommen und starrt mit weit geöffneten Augen. Seine Anne und Beine vollziehen automatische Bewegungen einseitig. Der Mund bewegt sich, als ob er kauen würde. Der Puls ist sehr langsam. Der Patient hat viel Durst und wenn er trinkt, läuft die Flüssigkeit gurgelnd die Kehle hinab. Der Urin ist sehr spärlich mit einem dunklem Satz. Es besteht häufiger Harndrang. Auf die Krämpfe folgen Lähmungen.
Bewährte Grippe- und Erkältungsmittel Aconitum
(Sturmhut) Es ist das Mittel, welches blitzartig auftretende Beschwerden heilt. Die Fälle werden innerhalb von 24 Stunden auskuriert. Von einer Minute auf die andere, bekommt jemand Schüttelfrost. Er kann nicht genug Decken haben, um sich zuzudecken. Es tritt trockene Hitze mit hoher Körpertemperatur auf Der Kopf ist rot und oftmals herrscht ein nach außen druckender Kopfschmerz vor. Bei einer Aconit-Krankheit glüht der ganze Körper, Schweiß erleichtert. Der Kranke ist unruhig und hat meist einen ängstlichen Gesichtsausdruck, u. U. Todesangst( sieht seine Todesstunde voraus) DD: Angst vor dem Tod = Ars.alb. Die Haut ist trocken, der Puls voll, rasch, springend. Es kommt zu Schlaflosigkeit und Durst. Die Nase ist trocken und verstopft, der Hals brennt, der Kehlkopf reagiert empfindlich auf die Atemluft. Der trockene, laute, heisere, spastische Husten weckt aus dem Schlaf auf (akuter Pseudokrupp). Folge von Zugluft, Schreck oder Schock. Das Mittel passt eher zu jungen, kräftigen Individuen, weniger zu schwachen, kränklichen.
Atropa Belladonna ( Tollkirsche) Belladonna-Menschen haben eine gesunde Konstitution, sind freundlich und umgänglich. Die Temperatur steigt ebenfalls rasch an. Die brennende Hitze nimmt nachts zu. Auch hier besteht trockener Kitzelhusten. Das Gesicht ist glühend rot, auch Hals und Tonsillen sind hochrot, bei Trockenheit der Schleimhäute und Schluckbeschwerden. Verschlimmert werden die Beschwerden durch Kälte, Zugluft, Aufregung, starke Sinneseindrücke. Der Kopfschmerz ist klopfend, ebenso Ohrenschmerzen, Herzklopfen. Der Kranke hat wenig oder keinen Durst. Das Fieber ist nachts schlimmer. Auffallend sind die großen, glänzenden Augen, die roten Wangen, Bella donna = die schöne Frau, Atropa belladonna für die Augen der Filmschauspieler weitet die Pupille. Belladonna hat Durst, Apis dagegen ist durstlos. Apis ist die Honigbiene. Bei der Herstellung dieses Mittels wird die ganze Biene zerstampft und potenziert. Dieses Mittel verwendet man bei Halsschmerzen. Der Hals ist leicht rot, nicht wie bei Belladonna hochrot. Die Mandeln und der Hals sind ödematös geschwollen, also nicht so trocken, wie bei Belladonna. Der Schmerz ist fein stechend - Belladonna- heftig klopfend. Bei Apis wird der Schmerz durch Kälte besser. Diese Modalitäten und Symptome gelten immer für Apis, z. B. nach Bienen- oder Wespenstichen, Thrombophlebitis. Im Arzneimittelbild von Apis findet man Harnverhalten. Also: Schmerz fein stechend, Stelle leicht gerötet, geschwollen, wird durch Kälte gebessert (kalte Umschläge, kalte Luft, kalte Getränke) während Belladonna empfindlich ist gegen Kälte,. Im Gegensatz dazu ist beim Lachesis -Halsschmerz der Hals dunkelrot, bläulich oder violett. Der Halsschmerz beginnt links und geht dann auf die rechte Seite über. Der Schmerz ist sehr stark. Der Lachesis-Mensch redet sehr viel, ist eifersüchtig, verträgt nichts Enges um den Hals. Diese blauviolette Farbe kann auch ein Bein haben, z. B. bei Durchblutungsstörungen, Ulcus, oder wenn sich ein Insektenstich so ungünstig entwickelt. Ein weiteres sehr gutes Halsschmerzmittel ist Phytolacca (Kermesbeere). Auch hier ist dem Kenner ein großes Arzneimittelbild bekannt. Die Halsschmerzen sind stark ausgeprägt, dunkelrote Verfärbung, Entzündung der Tonsillen, Pharynx oder Zungenwurzel, schlimmer im Gegensatz zu Lachesis rechte Seite (DD: Lycopodium). Halsschmerzen besser durch kalte Getränke, schlimmer durch warme Getränke. Der Halsschmerz breitet sich beim Schlucken zu den Ohren aus, wie ein brennender heißer Ball. Gut einzusetzen bei Parotitis und Mumps. In der Literatur sind Fälle von Diphtherie bekannt, die durch Phytolacca geheilt wurden. Harte, schmerzhafte Schwellung der Halslymphkonten.
Ein anderes Mittel, welches gut bei Grippe wirkt ist Eupatorium perfoliatum (Wasserhanf). Bei diesem Arzneimittelbild schmerzt der ganze Körper. Die Glieder fühlen sich an wie gebrochen, zerschlagen oder verrenkt. Der Kranke hat Schnupfen mit Durst auf kaltes Wasser, er trinkt große Mengen, besonders morgens, weil das Fieber morgens am höchsten ist. Erbrechen großer Mengen grünlicher Flüssigkeit (Galle) ist typisch. Heiserkeit und Husten mit starkem Wundheitsgefühl im Rachen und in den oberen Atemwegen. Der Husten ist erschütternd und verursacht Schmerzen in Kopf und Brust. Die Augen und der Kopf schmerzen die ganze Zeit, nicht nur beim Bewegen, wie das bei Gelsemium oder Bryonia der Fall ist. Die Brust tut weh beim Einatmen kalter Luft, so dass der Patient sich beim Husten mit beiden Händen die Brust hält. Im Gegensatz zu sich schnell entwickelnden Grippe ist Gelsemium (gelber Jasmin) eine sich langsam entwickelnde Erkrankung. Dieses Mittel kommt oft bei Grippe in warmen Ländern vor oder bei warmen Wetter. Es ist ein gutes Mittel gegen Kopfgrippe mit typischem Stirnkopfschmerz und steifem, schmerzenden Nacken. Der Kranke ist durstlos, Wundheitsgefühl in den Muskeln, ständiges Frieren. Er fühlt sich schwer und müde. Der Kopf tut so weh, dass er ihn nicht bewegen mag. Jede Bewegung verschlimmert den Zustand, ebenso wie bei Bryonia. Die Augenbewegung tut weh, manchmal auch der Nacken. Ein Frösteln läuft den Rücken herauf und herunter. Der Puls ist schwach, bei Belladonna - stark. Bryonia (Zaunrübe) Der Kranke klagt über starke Kopfschmerzen, die dumpf, betäubend sind, mit einem Gefühl, als ob er der Kopf an den Schläfen auseinanderbrechen würde. Scharf Schmerzen über den Augen, Schwäche beim Aufstehen, trockener Mund und eine Zunge, die in der Mitte weiß belegt ist. Kälte und frostige Empfindungen werden beschrieben. Die Entwicklung der Grippe ist langsam. Die Beschwerden beginnen in der Nase mit Niesen und Fließschnupfen, auch die Augen tränen und schmerzen. Danach tritt schnell Heiserkeit auf, das Fieber beginnt langsam und steigt stetig. Der Husten ist trocken und spastisch. Nachts sind die Beschwerden schlimmer, ebenso durch Essen und Trinken und tiefe Atemzüge. Beim Husten ist ein heftig stechender Brustschmerz wahrzunehmen. Der Patient halt auch hier die Brust oder legt sich auf die schmerzhafte Seite. Der Husten ist hart, trocken, quälend mit wenig Auswurf Der Kranke hat Durst auf große Mengen kaltes Wasser. Die Lippen sind aufgesprungen und trocken, pergamentartig. Der Kranke hat schlechte Laune und will in Ruhe gelassen werden. Wenn man ihn stört, wird er wütend. Ferrum phosphoricum Dieses Mittel gibt man, wenn keine Symptome für ein anderes Fiebermittel vorhanden sind. Das Fieber entwickelt sich langsam, der Puls ist weich, nicht wie bei Belladonna hart und klopfend, wenig Durst und Appetit. Der Patient legt sich, weil er schwach ist und hat aber trotzdem ein blühendes Aussehen. Dazu kommt ein trockener Kitzelhusten. Dieses Mittel empfiehlt sich sehr bei Kindern mit Ohrenschmerzen, ohne Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes. Die Beschwerden treten periodisch auf, sind in der Ruhe schlimmer, besser durch mäßige Bewegung. Allium cepa (Küchenzwiebel) Die Nase läuft, die Augen tränen, der Patient hat Kopfschmerzen und niest häufig. Das Sekret macht Lippe und Nase wund, z. B. auch beim Heuschnupfen, der im Frühjahr beginnt. Alle Symptome sind schlimmer im warmen Raum, draußen besser. Dulcamara (Bittersüß, Nachtschattengewächs) Dieses Mittel gibt man, wenn die Ursache klar ist, feuchtes, kaltes Wetter, wenn auf heiße Tage kalte Nächte folgen. Es ist ein gutes Mittel gegen Blasenentzündung, die durch solche Ursache entstanden ist. Es ist nur für die erste Phase der Grippe geeignet. Die Augen tränen, der Hals schmerzt, die Muskeln tun weh beim Husten. Schultern und Nacken schmerzen ebenso und fühlen sich steif an. Der Kranke hat brennenden Durst auf kalte Getränke. Er hat eine trockene, brennende Hitze, friert abends, hauptsächlich im Rücken. Wärme ist ihm angenehm, mildert den Schmerz und die Steifigkeit. Auch mäßige Bewegung ist wohltuend. Rhus toxicodendron ist angezeigt bei Influenza mit starken Schmerzen in allen Knochen, Niesen und Husten. Der Husten ist am Abend schlimmer und wird durch ein Kitzeln hinter dem oberen Teil des Sternums hervorgerufen. Es ist besonders nützlich in Fällen, die nach Durchnässung entstanden sind. Es findet sich erhebliche Schwäche und Depressionen. Oft klagen die Patienten über erhebliche Schmerzen und nächtliche Ruhelosigkeit. Causticum (Ätzkalk) ist ein wunderbares Mittel bei Husten, der die Stimme heiser werden lässt, auch Folge von Temperaturwechsel von warm nach kalt, oder trinken von zu kalten Getränken. Der Patient hat das Gefühl den Husten tief in der Brust nicht erreichen zu können. Beim Husten geht unwillkürlich Urin ab. Phosphorus ist dann angezeigt, wenn die Beschwerden die Brust abwärts steigen. Der Husten ist immer schlimmer beim Eintreten in einen warmen Raum, bei Bewegung und im Liegen. Manchmal kommt Nasenbluten dazu. Es ist ein gutes Mittel gegen Schwäche, die nach der Grippe bleibt. Nicht vergessen werden sollte bei Husten Drosera (Sonnentau). Dieses Mittel darf in akuten Fällen in Hochpotenzen jedoch im Krankheitsfall nur einmal gegeben werden, weil es sonst zu massiven Erstverschlimmerungen kommt, die nicht wieder gutzumachen sind. Es hat eine Beziehung sowohl zur Tuberkulose, als auch zum Keuchhusten. Der Hustenreiz geht vom Kehlkopf aus. Der Kranke hat das Gefühl von Zusammenschnüren im Hals oder in der Brust, schlimmer durch Reden, besser durch Gehen. Die Hustenanfälle sind so heftig, dass der Patient keine Luft bekommt und blau anläuft. Husten schlimmer nach Mitternacht. Husten so stark, dass es Nasenbluten verursacht. Husten schlimmer durch Essen und sofort abends nach dem Hinlegen. Erbrechen infolge von Husten (DD: lpecacuanha), schmerzhaft, muss die Brust halten. Auch bei Pseudokrupp an Drosera denken (DD: Spongia). Literatur bei der Verfasserin |
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